Seminare & Trainings

Seminare und Trainings bewirken dreierlei:

  • sie bestätigen und bestärken
  • sie bilden und zeigen neue Perspektiven
  • sie motivieren

Bei jedem Seminar bedarf es zunächst eines theoretischen Fundaments. Daran anknüpfend erfolgen praktische Anwendungen bzw. Übungen. Denn Training heißt deshalb Training, weil Teilnehmer etwas trainieren. Durch Vorträge allein wird Verhalten wenig geändert. Nur durch Lesen oder Zuhören lernt man bestimmte, insbesondere auf praktische Tätigkeiten ausgerichtete Dinge, nicht. Man kann nicht 2,20 Meter überspringen, obwohl man etwas über die Technik des Fosbury-Flops gelesen, es genau verstanden hat und exakt wiedergeben kann.

Können erfordert praktische Übung. 50% der Zeit sollten für praktische Übungen zur Verfügung stehen. Bei praktischen Übungen mit Videokontrolle wird etwa die dreifache Zeit der Übung für die Auswertung benötigt ( fünf Minuten Video benötigen 5 Minuten Auswertung, also 20 Minuten pro Teilnehmer). Multipliziert mit der Teilnehmerzahl ergibt die gesamte Trainingszeit. Diese mal zwei ergibt die Seminardauer.

Die Effizienz eines mehrtägigen Seminars ist unterschiedlich. Eine Faustregel besagt:

  • der erste Tag zählt halb
  • der zweite ganz
  • der dritte doppelt.

Eine pädagogisch sinnvolle Gruppe besteht aus 9 bis 12 Teilnehmern. Der 15. Teilnehmer ist idR die äußerste Grenze.

Der Trainer ist dabei nicht nur Referent und Dozent. Er ist auch Moderator, Problemlösungs­helfer und Prozessberater. Seine wesentliche Aufgabe besteht nicht im Vermitteln von Wissen, sondern darin, Lernprozesse zu initiieren und zu begleiten.

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