Eher lieblos habe ich den Umgang amazons mit seinen Rezensenten empfunden. Abgesehen von einer Aufnahme in eine Rangskala von 1 bis 1000 keinerlei Rückmeldung, Dank oder Anerkennung. Nachdem man es bei amazon nun jedem – auch anonymem – Internetnutzer ermöglichst hat, Rezensionen zu kommentieren, hört das Spaß für mich auf. Die teilweise destruktiven, dümmlichen und despektierlichen Kommentare, die ich selber nicht moderieren kann, tue ich mir nicht länger an. Blog ja, Blök nein!
Mit Hilfe von Enrico Engelstädter, der bereits verantwortlich für diese Seite und Heidtmanns Z(w)eitgeist zeichnete, betreibe ich nach längerem Überlegen nun ab sofort auch ein eigene Bücherseite.
Unter Heidtmanns Rezensionen rezensiere ich, was mir als lesbar, hörbar oder anschauenswert erscheint. Das Spektrum reicht von Philosophie und Psychologie über die Belletristik zu Erzählungen, Reiseberichten, zeitgeschichlichen Werken, Fach- und Sachbüchern bis zum Kriminalroman.
Aufruf: Auch Sie können dort von Ihnen gelesene Bücher als “Gastbeitrag” vorstellen. Ich freue mich auf Ihre Zusendung, die ich unzensiert veröffentlichen werde, sofern sie nicht gegen Recht, Anstand, Ethik verstößt. Ziel ist es, unabhängig und nicht von verlegerischen Interessen geprägten Werbeaussagen ein interessantes, lesenswertes Forum zu bieten für alle Menschen, die an guten, interessanten oder unterhaltsamen Büchern interessiert sind.

Foto: M. Rabba
Abgesehen von Vorgesprächen, Vorbereitung, Weiterbildung, Büroorganisation, Terminkoordination usw. nimmt auch die kreative Entwicklung neuer Angebotsformen einen gehörigen Raum ein. Denn die Sahne von heute ist der Käse von morgen. Der Trend bei Heidtmann & Partner geht seit Jahren eindeutig weg von Standardseminaren und hin zu individueller Beratung und Betreuung (Stichwort: “Praxisbegleitung” – “Prozessbegleitung”).
Bereits vor vielen Jahren haben wir uns mit Führungskräften in freier Natur unter dem Motto “Im Wandel – Wege und Ziele” sinnbildlich auf den Weg begeben. Daraus entstanden ist das Konzept der gemeinsamen (Gedanken-) Wanderung. Kurz und griffig (wie das in der englischen Sprache besonders gut geht) nennen wires „Walk and talk“. Gehen und Sprechen verbinden Bewegung und Denken, Gespräch und Erleben. Durch die körperliche Bewegung werden alle Sinne angesprochen, die Atmung wird vertieft, die Sauerstoffaufnahme verstärkt – das Gehirn bekommt mehr „Treibstoff“.
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Lizenfreies Foto MS Clipart
Josef Neckermann soll einmal gesagt haben: „Unsere Mitarbeiter geben unseren Kunden keine dummen Antworten.” Doch wie ein Mitarbeiter auf einen (verärgerten) Kunden reagiert, hängt von vielen Faktoren ab.
Zu allererst spielt die eigene Persönlichkeit ein große Rolle. Ferner entscheidet das jeweilige Verhältnis von Mitarbeiter – Kunde darüber, was erlaubt ist und was nicht. Hinzu kommt die eigene Schlagfertigkeit. Und nicht zu vergessen: Die eigene Einstellung zum Unternehmen, zur Aufgabe, zum Kunden – ohne die ist alles nichts.
Wie lassen sich Fehler in der Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden trotz Stress und Leistungsdruck vermeiden? Mitarbeiter von Airlines, der Hotelbranche und Reklamationsabteilungen haben gelernt, die ersten dreißig Sekunden einer Kommunikationssituation professionell zu meistern und sind daher geübt in der sogenannten Spontankommunikation.
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Ein guter Anlass einmal generell darüber nachzudenken, was denn heute eine gute Führungskraft ausmacht – und was alles sie daran hindern kann, eine zu sein oder zu werden.
In Unternehmen herrscht heute nach unserer Beobachtung viel Sachverstand und (zu) wenig Menschenverstand. Deutsche Unternehmensführer haben zu viel auf Fachwissen und zu wenig ”soziale Kompetenz” gesetzt. Das ist vermutlich eine historische Kontinuitätsfrage, denn das Führen nach Gutsherrenart ist typisch deutsch.
Viele Krisen im Unternehmen rühren daher auch gar nicht vom Markt her. Sie sind oftmals hausgemacht. Die dadurch verlorengehende Energie ist immens. Doch welches Unternehmen erstellt am Ende des Geschäftsjahres eine „Stimmungsbilanz“? Statt dessen wirken soziale Befindlichkeiten wie schleichendes Gift und zerstören das Betriebsklima und die Motivation der Mitarbeiter. Wir erleben es als Berater und Trainer ständig.
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Besonders manche “gestandenen” Teilnehmer lassen einen Seminartag über sich ergehen und hoffen, alsbald wieder in den Alltagstrott zurückfallen zu können. Die Angebote des Trainers perlen an ihnen ab wie das Wasser an Ibsens Wildente. Meist wurde man ja zu dem Seminar auch nicht (“wirklich”) eingeladen, sondern mehr oder weniger offen von seiner Führungskraft dort hinbeordert. Entsprechend ist die Motivation.
Gestaltet der Trainer den Tag interessant und abwechslungsreich, macht man durchaus engagiert mit. Und am Ende wird das Seminar im “Feedbackbogen” als “positiv” und “hilfreich” bewertet. Doch dann verschwinden die Seminarunterlagen schnell in einer Schublade – und die operative Alltagshektik verhindert eine weitere Beschäftigung mit den Seminarinhalten.
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Man mag zu solchen „Eisernen Sekretärinnen“ stehen wie man will. Eines ist jedoch unumstritten: Es ist immer noch besser, einen solchen Service anzubieten und dem Anrufer die Gelegenheit zu geben, eine Nachricht zu hinterlassen, als gar nicht erreichbar zu sein.
Dabei ist der begriff „Anrufbeantworter“ nicht ganz korrekt, handelt es sich doch eigentlich meist nur um einen Ansagedienst oder einen Anrufaufzeichner.
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