Sep
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Wertschätzung und Respekt
Viele Führungskräfte sind deshalb nicht erfolgreich, weil sie ihre Mitarbeiter nicht respektieren.
Doch ohne Respekt geht es nicht. „Nie darf der Vorgesetzte seinen Mitarbeitern die menschliche Achtung schuldig bleiben.“ (Reinhard Mohn).
Wer seine Mitarbeiter respektiert, kann ihnen auch jederzeit in die Augen schauen. Denn „respektieren“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet nichts anderes als „zurückblicken“, „den Blick erwidern“ – Zusammenarbeit auf Augenhöhe, darum geht es.
Wer seine Mitarbeiter respektiert, behandelt sie als gleichberechtigte Menschen. „Wenn ich einen Mitarbeiter verletzt habe, möchte ich das erfahren.“ (Mark Wössner, Ex-Bertelsmann-Chef).
Wertschöpfung durch Wertschätzung
Eine materielle Wertschöpfung ist ohne immaterielle Wertschätzung langfristig nicht denkbar. Erst entgegengebrachte Wertschätzung macht das Arbeitsverhältnis perfekt. Wertschätzung ist das Eingangstor zu jedem Menschen, doch: “Wenn einer nicht sich selbst kennt, dann kann er noch so viel lernen über Führung. (…) Ich habe vielleicht gelernt, freundlich zu sein, aber unbewusst geht von mir Menschverachtung aus. Und das merken die Leute.” (Anselm Grün)
Nur wenige Führungskräfte haben begriffen, dass sie nur mit und durch Menschen erfolgreich sein können. Denn der Mensch hat letztlich immer nur sich selbst zum Ziel. Die Wahrnehmung „WIR“ hat als Voraussetzung die Wahrnehmung des „ICH“. Nur wer sich selbst als bedeutsam und wichtig erkennt, sich selbst akzeptieren kann, kann sich auch auf der nächsthöheren Stufe des kollektiven „WIR“ wiederfinden.
„Der größte Schatz eines Unternehmens sind die Menschen. Wer diesen plündern will, wird ihn nicht bekommen. Wer beabsichtigt, ihn als Mittel zum Zweck zu benutzen und auszubeuten, wird den Schatz nicht heben. Der Reichtum des Menschen kann nur aufrichtig erschlossen werden mit der Achtung vor der Person, der Wertschätzung des Gegenübers und im Dialog in einem angstfreien Raum.“ (Anselm Bilgri).
Wahrnehmung und Beachtung
„Esse est percipi“ – Sein ist, wahrgenommen zu werden. Das Bedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung ist ein biologisches Grundbedürfnis. Jeder und alles lebt aus der Beachtung. Menschen wollen wahrgenommen werden. Sie wollen erkannt und anerkannt werden. Man muss Menschen achten, ihnen ein gutes Gefühl geben, damit sie sich wohlfühlen.
Wahrnehmung, Beachtung und Respekt sind deshalb entscheidende Etappen auf dem Weg zu einer überlegenen gemeinsamen Spitzenleistung.
Gerne erarbeiten wir gemeinsam mit Ihren Führungskräften die wesentlichen Führungsmittel für einen respektvollen Umgang miteinander.