“Mise en place” – eine gute Vorbereitung

So wie die Hauptarbeit eines Kochs darin besteht, alle für eine Gericht notwendigen Zutaten vorzubereiten (auf Französisch nennt man das “Mise en place”), so besteht auch die Hauptarbeit eines Trainers in der Vorbereitung, denn vorbereiten heißt, sich Erfolg bereiten.

In einer Küche beinhaltet eine Mise en place beispielsweise die Bereitstellung der benötigten Gewürze und Zutaten sowie der Arbeitsutensilien in der für den jeweiligen Koch optimalen Anordnung.

Ähnlich die Arbeit eines Trainers: Sie wird weitaus weniger als mancher denkt im Seminar (dito Training, Workshop usw.) geleistet, sondern davor und da­nach. Die Arbeit des Trainers fängt nämlich viele Wochen vor dem eigentlichen Seminartermin.

Zunächst einmal ist es  während der Auftragsklärung mit dem Kunden notwendig, dass der Trainer sich über Anlass, Zweck und Ziel des Seminars informiert. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann der Trainer planen, wie das Seminar ablaufen soll.

Um die  Mise en place zu erleichtern, arbeite ich mit Checklisten. Hier halte ich fest,

  • Was wann mit dem Kunden vereinbart wurde (Seminarkonzept, Trainervertrag)
  • Die kundenseitige Organisation von Raum, Medien, Zeiten
  • Die Reiseorganisation (Auto, Bahn, Flugzeug)
  • Die Vorbereitungsaufgaben für die Teilnehmer
  • Die Erstellung der Teilnehmer-Materialien (Nachschlagewerk)
  • Die Erstellung des Seminarablaufs (Programm)
  • Das Erstellen von Transferaufgaben für die praktische Umsetzung
  • Das Zusammenstellen der eigenen Ausrüstung (Materialien, Medien, Technik, Hilfsmittel, Spiele)
  • Die Produktion eines aussagefähigen Zertifikats
  • Das Erstellen von Rückmeldungen an Teilnehmer und Kunden

Vorbereitung ist 90% des Erfolgs – und damit der Schlüssel zum Erfolg.

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