Seminar “Walk and talk – Gespräche im Wandel”

Foto: M. Rabba

Das Leben eines Beraters und Trainers besteht nur zu einem kleinen Teil aus der Wahrnehmung von Seminarterminen.

Abgesehen von Vorgesprächen, Vorbereitung, Weiterbildung, Büroorganisation, Terminkoordination usw. nimmt auch die kreative Entwicklung neuer Angebotsformen einen gehörigen Raum ein. Denn die Sahne von heute ist der Käse von morgen. Der Trend bei Heidtmann & Partner geht seit Jahren eindeutig weg von Standardseminaren und hin zu individueller Beratung und Betreuung (Stichwort: “Praxisbegleitung” – “Prozessbegleitung”). 

Bereits vor vielen Jahren haben wir uns mit Führungskräften in freier Natur unter dem Motto  “Im Wandel – Wege und Ziele” sinnbildlich auf den Weg begeben. Daraus entstanden ist das Konzept der gemeinsamen (Gedanken-) Wanderung. Kurz und griffig (wie das in der englischen Sprache besonders gut geht) nennen wires „Walk and talk“.  Gehen und Sprechen verbinden Bewegung und Denken, Gespräch und Erleben. Durch die körperliche Bewegung werden alle Sinne angesprochen, die Atmung wird vertieft, die Sauerstoffaufnahme verstärkt – das Gehirn bekommt mehr „Treibstoff“. 

 

Geistiger Fortschritt durch körperliche Bewegung 

Der Prozess der Vorwärtsbewegung hat dabei positiven Einfluss aufeine vorwärts gerichtete Denkbewegung. Denn Gehen und Denkenbeeinflussen sich nachweislich neurobiologisch positiv: Schon die alten Griechen wussten, dass Kopfarbeit und gleichzeitige Bewegung Kreativität und Konzentration fördern (Stichwort “Peripatetiker“) . Auch Dichter und Denker ließen sich beim Gang durch die Natur inspirieren und fanden dabei zu neuen Erkenntnissen. Nietzsche wollte keinem Gedanken Glauben schenken, der nicht im Freien geboren worden war und bei freier Bewegung. Goethe hielt seine Gedanken und sein Schreiben durch Umhergehen im Fluss. Und noch heutegehen Weltpolitiker miteinander spazieren, wollen sie gemeinsam gute Lösungen finden. Denn selbst die besten Köpfe haben die besten Ideen selten am Schreibtisch. Gedanken kommen wieder ins Fließen, wenn wir aufstehen und gehen. Schließlich heißt das entscheidende Wort ja „Fort-Schritt“! Wer sich nicht bewegt, bewegt auch geistig nichts. Nur wer sich bewegt, verändert. Durch das Gehen findet manches eine neue Ordnung. Und was im Büro oder Seminar schnell wieder vergessen ist, bleibt aufGrund derpositiven neurophysiologischen Beeinflussung von Gehen und Denken lange in Erinnerung. 

Fragestellungen 

Niemand kann sich hinter Tischen, Moderationswänden oderFlip Charts verstecken - „Im Wandel“ bedeutet, dass die gemeinsame Zeit in freier Natur stattfindet. Wege und Ziele sind dabei nicht nur ein physischer Anspruch, sondern auch ein geistiger. Möglicherweise lassen sich neue Ideen für den beruflichen Alltag entwickeln, die helfen, den eigenen Weg besser zu finden und hernach zu gehen. Auch die eigene Situation könnte hier ihren Platz haben: “Wo stehe ich?” “Was kommt zu kurz?” “Was könnte ich verändern?” “Was haben wir für gemeinsame Wege und Ziele?” „Was läuft gut?“ „Was stört?“ „Was fehlt?“ 

Teilnehmerzahlen 

“Walk and talk” geht sowohl “bilateral” und”multilateral”, dh die Mindestteilnehmerzahl beträgt eine, die maximale etwa sechs Personen. Während einer Gruppenwanderung sucht sich jeder wechselnde Gesprächspartner aus und geht mit diesen eine Weile spazieren. Einer hat jeweils die Gelegenheit über seine Wünsche, Sorgen und Pläne im Zusammenhang mit seiner beruflichen Tätigkeit zu sprechen. Der andere fungiert lediglich als Zuhörer. Nach einer gewissen Zeit wechseln die Rollen. Später wechseln auch die Gesprächspartner. Inhalte, Aufgaben und Fragestellungen steuert der Trainer bei. 

Dauer und Kondition 

Eine solche Tour kann je nach Ziel-, Themen- oder Aufgabenstellung und Kondition zwei bis acht Stunden in Anspruch nehmen. Auch im Unternehmen braucht man oftmals Ausdauer und Kräfte für lange (Durst-) Strecken. Mancher Weg ist steinig und steil, aber wer den Gipfel erklommen hat, genießt die Aussicht. Doch wohlgemerkt, handelt sich es bei„Walk and talk“ um eine ganz normale Wanderung, kein Joggen, kein Walking, keine akrobatischen Hochseilakte, keine sportlichen Hochleistungen oder Nervenkitzel, vermeintliche Mutproben oder „Gehen-Sie-an-Ihre-Grenze“-Angebote. Es ist keine größere körperliche Anstrengung damit verbunden und somit für alle Menschen mit einer ganz „normalen“ Kondition geeignet. Wir begeben uns einfach „auf den Weg“. Und natürlich wird beilängeren Strecken zwischendurch eine zünftige Brotzeit gemacht. 

Die Grundthemen geben unsere Kunden vor. Wir kümmern uns um die methodische und organisatorische Umsetzung. Zur Durchführung eignen sich alle Regionen Deutschlands. Gerne informieren wir Sie ausführlich.

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