Praxisbegleitung am Arbeitsplatz

Viele Seminare leiden darunter, dass das als richtig und sinnvoll Erkannte nicht in die berufliche Praxis umgesetzt wird.

Besonders manche “gestandenen” Teilnehmer lassen einen Seminartag über sich ergehen und hoffen, alsbald wieder in den Alltagstrott zurückfallen zu können. Die Angebote des Trainers perlen an ihnen ab wie das Wasser an Ibsens Wildente. Meist wurde man ja zu dem Seminar auch nicht (“wirklich”) eingeladen, sondern mehr oder weniger offen von seiner Führungskraft dort hinbeordert. Entsprechend ist die Motivation.

Gestaltet der Trainer den Tag interessant und abwechslungsreich, macht man durchaus engagiert mit. Und am Ende wird das Seminar im “Feedbackbogen” als “positiv” und “hilfreich” bewertet. Doch dann verschwinden die Seminarunterlagen schnell in einer Schublade – und die operative Alltagshektik verhindert eine weitere Beschäftigung mit den Seminarinhalten.

Kontinuität des Lernens

Will man zum Beispiel über Jahre eingeschliffene sprachliche Formulierungen des verkäuferischen Personals und gar deren Verhaltensweisen im Kundenkontakt verändern, so schafft man das faktisch kaum mit einem einzigen klassischen Seminartag. Kontinuität ist statt dessen angesagt, wie überall im Leben. Auch Werder Bremen trainiert mindestens vier Mal die Woche auf Platz 10, obwohl die meisten Spieler das Fußballspiel recht gut beherrschen. Bei Seminaren scheitert das meist am zeitlichen und finanziellen Aufwand. Eine gute Lösung ist da die interne Begleitung nach dem Seminar durch eine Führungskraft. Sie kann das Verhalten einzelner Mitarbeiter über einen bestimmten Zeitraum beobachten und ggf. korrigierend eingreifen.

Praktische Umsetzung des Seminarwissens

Auch der Trainer kann gezielt bei der Verfestigung des Gelernten helfen, abgesehen von den jeweiligen umfangreichen Nachschlagewerken zum Seminarthema und der kostenlosen “Distanz-Nachbetreuungsgarantie”. Die „Praxisbegleitung am Arbeitsplatz“ (andere Kollegen nennen das lieber ”Coaching”), wie bereits im Mai an dieser Stelle beschrieben, ist das geeignete Instrument für ausgewählte Mitarbeiter, bei denen man sicherstellen möchte, dass das erworbene Seminarwissen auch tatsächlich in die Praxis umgesetzt wird.

Beispielhafte Praxisbegleitungen

Heidtmann & Partner bieten seit vielen Jahren verschiedene „Praxisbegleitungen“ an:

a)    Praxisbegleitung im Außendienst = ADM-Feldtraining, eine 1:1-Begleitung von Außendienstmitarbeitern (Mitfahrt bei Kundenbesuchen)

b)    Praxisbegleitung am Arbeitsplatz = eine 1:1-Begleitung von Innendienstmitarbeitern (Selbst- und Officemanagement)

c)    Praxisbegleitung am Telefon = telefonische Begleitung von drei bis vier ID-Mitarbeitern/Tag (allgemeines Telefonverhalten und Telefonkommunikation)

d)    Praxisbegleitung am Telefon = telefonische Begleitung von drei bis vier AD-Mitarbeitern/Tag  (Aktive Marktbearbeitung)

Im Prinzip lassen sich fast alle Seminarthemen in Form von “Praxisbegleitungen am Arbeitsplatz” vertiefen, entweder im 1:1-Verhältnis oder mit nacheinander betreuten drei bis vier Mitarbeitern/Tag. Der Pro-Kopf-Aufwand ist im Vergleich zum Seminar zwar etwas höher, korreliert aber positiv mit Ergebnis bzw. Effektivität.

Gerne stellen wir Ihnen unsere “Praxisbegleitungen am Arbeitsplatz” genauer vor.

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