Aug
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Serie: Zitate berühmter Sportler – 3
Auf die Frage, ob er in letzter Zeit nicht auch viel Glück gehabt habe bei seinen Spielen, antwortete einmal der Golfer Bernhard Langer:
„Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Je mehr ich übe, desto mehr Glück habe ich.“
Ein bemerkenswerter Satz. Der Gedanke ist durchaus auch anwendbar auf Seminarteilnahmen.
Kann ein Teilnehmer nach einer Seminarteilnahme etwas „können“, was er vorher nicht konnte? Nur bedingt! So wie niemand erwarten würde, nach nur einer Klavierstunde ein großer Pianist zu sein, so ist kein Seminarteilnehmer nach dem Seminar ein Meister in der gelehrten Fachdisziplin. Ein gutes Seminar vermittelt das Wissen und macht Angebote, die man bei Gutbefinden und Bedarf in die eigene Praxis umsetzen kann. Doch Wissen bedeutet nicht Können. Oder drastisch ausgedrückt: Nach einem Seminar beherrscht man oftmals nur wenig vom angebotenen Lernstoff.
Gewohnheit ist ein harter Klebstoff
Besonders jahrzehntelange Verhaltensweisen können nicht in wenigen Stunden verändert werden. Ein erstes Üben von neuen Verhaltensweisen ist im Seminar durchaus möglich. Doch Gewohnheit ist ein harter Klebstoff. Ganz entscheidend ist deshalb auch Geduld. Denn Menschen ändern sich nur sehr langsam. Langfristig erworbenes Verhalten kann nur langfristig verändert werden.
Wichtig ist die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren und für das Lernen selbst Verantwortung zu übernehmen. Ohne regelmäßiges Üben macht niemand „Fort-Schritte“. Auch die ganz großen Künstler, Artisten und Sportler (Werder Bremen trainiert jeden Wochentag auf Platz 10) üben täglich.
Dauerhafter Erfolg stellt sich erst ein, wenn das erworbene theoretische Wissen hinreichend in der Praxis ausprobiert wurde. Entscheidend ist auch, sich seines Verhaltens in bestimmten Situationen überhaupt bewusst zu werden. Trainings sind wie ein Werkzeugkasten. Es nützt wenig, die Werkzeuge anzuschauen oder zu wissen, wie man damit umgeht. Erst durch Gebrauch erwirbt man Geschicklichkeit.
Begleitung in der beruflichen Praxis vor Ort
Wenn Seminare langfristig erfolgreich sein sollen, müssen sie in ein kontinuierliches Entwicklungs- oder Begleitprogramm eingebettet sein. Die Umsetzung in den beruflichen Alltag ist entscheidend. Wenn das Seminar zu Ende ist, beginnt die Arbeit erst richtig.
Heidtmann & Partner unterstützen die Mitarbeiter ihrer Kunden zunehmend auch nach dem Seminar dabei, das erworbene Wissen in die Praxis umsetzen. Gerne informieren wir Sie über unsere “Praxisbegleitungen am Arbeitsplatz”.