“Gute Umgangsformen im Kundenkontakt”

Seit einigen Jahren bereits steigt bei uns die Nachfrage nach Seminaren zum Thema “Umgangsformen”. Trainierten wir zunächst überwiegend die Auszubildenden unserer Großhandelskunden und die neuen Mitarbeiter eines produzierenden Unternehmens, erweitert sich die Nachfrage inzwischen auch auf die “gestandenen” Mitarbeiter.

So führte Partnerin Dr. Julia Egbringhoff diese Woche ein eintägiges Seminar in wunderschöner Tecklenburger Waldlandschaft mit Niederlassungs- und Abteilungsleitern eines technischen Großhandels durch. Thema war nicht “Wo liegt der Dessertlöffel?”, sondern schlicht die Frage, welche Mindestanforderungen an Umgangsformen der Kunde heute hat.

Der gute Ruf

Jedes Unternehmen bietet mit seinen Produkten oder Dienstleistungen auch sein Image an. Dazu gehört auch sicheres und korrektes Auftreten der Mitarbeiter im Kundenkontakt. Der Kunde ist anspruchsvoller geworden und legt wert auf gute Umgangsformen. Ein freundlicher und höflicher Mitarbeiter kommt bei Kunden immer gut an. Schlechte Umgangs­formen können hingegen den guten Ruf eines Unternehmens schnell zunichte machen. Die Kenntnis des guten Umgangs miteinander ist daher Pflicht.

Renaissance guten Benehmens

Im Zeichen der Dienstleistungskultur und der Kundenorientierung erleben Manieren und gute Umgangsformen eine Renaissance. Sie können in Zeiten zunehmenden Wettbewerbs entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens sein. Sie signalisieren die Bereitschaft zu zivilisiertem Umgang miteinander und bezeugen Respekt und Achtung vor dem anderen. Das ist oftmals wirkungsvoller als mancher Hochglanzprospekt.

Moderne Anstandsregeln zunehmend wichtig

Richtig verhält man sich dabei weniger durch Festhalten an starre Regeln, sondern eher durch ein situationsgerechtes, flexibles und individuelles Verhalten. Moderne Umgangsformen sollen helfen, nicht behindern.Gutes Benehmen ist menschenzugewandt, beziehungspflegend, situationsabhängig und nachvollziehbar. Das heißt, die modernen Anstandsregeln sind nicht mehr sinnentleert und lassen sich genauso erlernen wie Autofahren oder Englisch.

Moderne Umgangsformen fordern und vermitteln Toleranz, Hilfsbereitschaft, Freundlich­keit und Rücksichtnahme mit dem Ziel, einen Rahmen für ein angenehmes Miteinander zu schaffen. Nicht Benimmregeln sind der Maßstab, sondern der Respekt vor den Anderen. Guter Umgang mit anderen Menschen heißt zu allererst auch guter Umgang mit sich selbst.

Kulturtechniken

Dazu gehören auch „Kulturtechniken“ wie Pünktlichkeit und Höflichkeit, selbstverständlich auch die allgemeine Sauberkeit, geputzte Schuhe, angemessene (nicht zu legere oder modische) Kleidung, saubere Fingernägel, dezentes Make-up, rechtzeitig entsorgte Kaugummis usw. Aber auch gute Manieren zählen. Denn auch gesellschaftliche Rangfolgen und Etikette­vorschriften wollen als Frage des Stils weiterhin beachtet werden.

Ausführlichere Informationen zu diesem Seminarangebot stellen wir Ihnen bei Bedarf gerne zur Verfügung.

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